eingestellt: 24.02.2026
Die diesjährigen Wertholzvermarktungen in Oberfranken haben erneut gezeigt, welches wirtschaftliche Potenzial in hochwertigen Hölzern aus den regionalen Wäldern steckt. Die über die Waldbesitzervereinigungen aufgelegten Sortimente erzielten insgesamt sehr erfreuliche Ergebnisse.Die diesjährigen Wertholzvermarktungen in Oberfranken haben erneut gezeigt, welches wirtschaftliche Potenzial in hochwertigen Hölzern aus den regionalen Wäldern steckt. Die über die Waldbesitzervereinigungen aufgelegten Sortimente erzielten insgesamt sehr erfreuliche Ergebnisse.
Laubholzsubmission Pretzfeld: Breites Artenspektrum, hohe Spitzenpreise
Bei der Laubholzsubmission in Pretzfeld wurde auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum unterschiedlicher Baumarten aufgelegt. Von Eiche und Esche über verschiedene Ahornarten, Ulme, Linde und Kirsche bis hin zu seltenen Werthölzern wie Robinie, Elsbeere oder Feldahorn blieb kaum ein Stamm ohne Gebot. Die Eiche bestätigte einmal mehr ihre herausragende Marktstellung: Einzelstämme erzielten Höchstgebote von bis zu 1.679 €/fm. Der durchschnittliche Erlös der, über die FVO aufgelegten Eichenstämme lag bei rund 770 €/fm.
Auch die Esche, die infolge des Eschentriebsterbens aus Verkehrssicherungsgründen vielfach entnommen werden muss, erzielte weiterhin gute Erlöse von durchschnittlich rund 270 €/fm.
Ergebnisübersicht der weiteren Baumarten:
- Ulme: Höchstgebote bis 784 €/fm, Ø ca. 346 €/fm
- Ahornarten: stabile Durchschnittspreise bei knapp 200 €/fm
- Walnuss: Ø 227 €/fm
- Kirsche, Robinie, Linde und Erle: zwischen 130 und 160 €/fm
Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass auch vermeintliche „Nebenbaumarten“ bei entsprechender Qualität sehr gute Erlöse erzielen können.
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