Waldzustandserhebung 2025 zeigt weiter hohen Handlungsdruck

eingestellt:  10.06.2026

Am 19. Mai 2026 wurde die Waldzustandserhebung 2025 veröffentlicht. Sie macht deutlich: Die Wälder in Deutschland stehen weiter unter Druck. Trockenheit, Hitze, Extremwetter und Schädlingsbefall belasten viele Bestände erheblich. Zugleich zeigt der Bericht, dass der seit Jahren begonnene Waldumbau Wirkung entfaltet und sich der Zustand vieler Wälder zumindest stabilisiert hat.
2025 hat sich der Kronenzustand der Bäume bundesweit gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Weiterhin ist nur jeder fünfte Baum gesund. Die Zahl neu abgestorbener Bäume ist bei Laub- und Nadelbäumen zwar zurückgegangen, der Wald hat sich aber bis heute nicht von den Dürrejahren 2018 bis 2020 erholt.
DFWR-Präsident Christian Haase betont: „Die Waldzustandserhebung zeigt erneut unmissverständlich: Der Klimawandel setzt unsere Wälder massiv unter Druck.“ Zugleich macht er klar, dass aktive Waldbewirtschaftung nicht das Problem ist, sondern die Grundlage dafür, dass unsere Wälder an die Folgen des Klimawandels angepasst werden können.
Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2025 finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums unter bmleh.de.

Auszug aus dem Redaktionsbrief proHolz Bayern vom 26.05.2026

Bayern unterstützt Wiederaufforstung nach Waldbrand und Borkenkäfer

eingestellt:  09.06.2026

Im Privat- und Körperschaftswald unterstützt die Forstverwaltung eine Wiederaufforstung, sei es nach Borkenkäfer-Befall oder Waldbrand. Die Waldförderung wurde hierfür erst kürzlich neu gestaltet. Körperschaften und private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer erhalten beispielsweise 3,80 Euro pro Pflanze. Zu den Grundfördersätzen sind diverse Zuschläge möglich. So erhöhen sich die Sätze im Schutzwald nochmals um 50 Prozent, im Kleinprivatwald bis 20 Hektar um zehn Prozent.

Auszug Presseinformation StMELF vom 06.05.2026

Hohe Waldbrandgefahr in Bayern!

eingestellt:  09.06.2026

28 05 Waldbrand

Bildquelle: panthermedia

Das heiße und trockene Wetter der letzten Tage lässt die Waldbrandgefahr in Bayern aktuell wieder deutlich steigen. In weiten Teilen Bayerns gilt aktuell die zweithöchste Warnstufe. Forstministerin Michaela Kaniber appelliert deshalb eindringlich an alle Waldbesucher, weiterhin besonders vorsichtig zu sein, kein Feuer im Wald oder in Waldnähe zu machen und dort auch nicht zu grillen.

„In Bayerns Wäldern reicht derzeit ein einziger Funke aus, um innerhalb weniger Minuten aus trockener Natur einen Großeinsatz zu machen. Deshalb zählt jetzt Vernunft mehr als Nachlässigkeit“, so Forstministerin Michaela Kaniber. „Wir erleben mittlerweile auch in Bayern längere Trockenphasen und ein deutlich höheres Waldbrandrisiko als früher. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur. Mit Aufmerksamkeit und Rücksicht kann jeder helfen, Waldbrände zu verhindern.“ Unbedingt ist auch das zwischen März und Oktober geltende Rauchverbot im Wald einzuhalten.

LWF: Mit steigenden Temperaturen schwärmt der Borkenkäfer erneut

eingestellt:  21.05.2026

Die Brutanlage der Fichtenborkenkäfer in den Bruthölzern ist weitgehend abgeschlossen, die Elternkäfer stehen nun kurz vor dem erneuten Schwärmflug zur Anlage der ersten Geschwisterbrut. 
Entfernen Sie befallenes Holz rasch aus dem Wald und kontrollieren Sie gefährdete Fichtenbestände regelmäßig auf Bohrmehl und frischen Befall.
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Blickpunkt Waldschutz Nr. 5/2026

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