Achtung! Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

eingestellt:  25.06.2026

Das anhaltend heiße trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr wieder deutlich steigen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt aktuell in weiten Teilen Bayerns die zweithöchste Warnstufe. Die Gefahr nimmt auch in den kommenden Tagen weiter zu. Am Wochenende wird voraussichtlich in einigen Regionen sogar die höchste Gefahrenstufe erreicht. Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber appelliert deshalb erneut eindringlich an alle Waldbesucher, besonders vorsichtig zu handeln, kein Feuer im Wald oder in Waldnähe zu machen und dort auch nicht zu grillen. Unbedingt eingehalten werden sollte auch das seit Anfang März geltende Rauchverbot im Wald: Seid in den kommenden Tagen bitte besonders vorsichtig! Schon ein Funke kann einen Waldbrand auslösen", betont Kaniber. Wie schnell sich Flammen ausbreiten können und welchen Aufwand es braucht, um sie zu löschen, hat vor einigen Wochen der Waldbrand am Saurüsselkopf bei Ruhpolding im Landkreis Traunstein gezeigt. Nur mit der Hilfe von Löschhubschraubern und hunderten Einsatzkräften konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

Besonders hoch ist die Waldbrandgefahr derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark besuchten Ausflugsgebieten. Auch scheinbar harmlose Situationen können schnell sehr gefährlich werden: Heiße Fahrzeugteile wie Katalysatoren reichen aus, um trockenes Gras zu entzünden. Insofern sollte man schon aus eigenem Interesse sein Auto oder Motorrad nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen.

Auch an die Waldbesitzer richtet die Ministerin einen klaren Appell: Bei der Borkenkäferbekämpfung anfallendes Reisig- oder Kronenmaterial sollte nicht verbrannt werden. "Bringen Sie das Material aus dem Wald oder häckseln Sie es. Damit vermeiden wir zusätzliche Brandgefahren und schützen unsere Wälder", so Kaniber weiter. Eine Entspannung der Lage wird erst mit einsetzenden Niederschlägen erwartet.

Pressemitteilung vom Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vom 24.06.2026

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