eingestellt: 10.09.2026
Saatgut aus ungewöhnlichem Bestand soll Erkenntnisse für den Wald der Zukunft liefern
Burg Feuerstein erntet erstmals Douglasienzapfen aus einem 60 bis 70 Jahre alten Bestand – besondere Standortbedingungen machen das gewonnene Saatgut waldbaulich interessant.
Burg Feuerstein geht in diesem Jahr einen für die regionale Forstwirtschaft interessanten Schritt: Erstmals werden Zapfen aus dem Douglasienbestand des Jugendhauses geerntet. Der Bestand war 2023 von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) zur Ernte zugelassen worden. Das gewonnene Saatgut soll teilweise für die eigene Anzucht verwendet, überwiegend jedoch dem freien Markt zur Verfügung gestellt werden.
Bei den Bäumen handelt es sich um die Grüne Douglasie, auch Küsten-Douglasie genannt. Ihre ursprüngliche Heimat liegt an der Pazifikküste im westlichen Nordamerika. Um 1830 wurde die Baumart durch den Botaniker David Douglas nach Deutschland eingeführt. Erste planmäßige Anbauversuche gab es ab etwa 1880, großflächiger angebaut wird die Douglasie in Deutschland seit etwa 1945.
Informationen vom AELF Bamberg




